Octonity speaks MCP: connect Claude to your social media workspace
Octonity now speaks MCP: connect Claude, Cursor, or your own AI assistant to your social media workspace — read analytics, check the inbox, schedule posts.
Octonity spricht jetzt MCP, das offene Model Context Protocol. Sie bringen Ihren eigenen KI-Assistenten mit — Claude oder Cursor — und fragen ihn, was diese Woche rausgeht, welche Preisanfragen offen sind und wie der letzte Fahrzeug-Post lief. Ohne ein Dashboard zu öffnen. Beta, nüchtern erklärt.
Dienstagvormittag im Autohaus. Zwischen zwei Kundenterminen bleiben dem Geschäftsführer vier Minuten, und die Frage, die ihn umtreibt, ist simpel: Was geht diese Woche eigentlich auf unseren Kanälen raus — und hat jemand auf die Preisanfrage unter dem Kombi-Reel von Samstag geantwortet? Die übliche Antwort auf diese Frage ist: Laptop aufklappen, Dashboard öffnen, drei Tabs, zwei Minuten Laden. Die neue Antwort ist: Er tippt die Frage in Claude — denselben Assistenten, in dem er ohnehin gerade einen Brief formuliert hat — und bekommt den Wochenplan und die offenen Anfragen als Antwort. Ohne Tab-Wechsel, ohne Dashboard.
Möglich macht das MCP, das Model Context Protocol. Octonity unterstützt es seit Kurzem — im Beta-Status, und genau so wollen wir auch darüber schreiben: nüchtern, mit echten Befehlen und einer ehrlichen Liste dessen, was noch nicht geht.
MCP ist ein offener Standard, der es einem KI-Assistenten erlaubt, ein externes Werkzeug zu bedienen. Der Assistent — etwa Claude — bekommt eine Liste klar definierter Aktionen, die er in einem verbundenen Dienst ausführen darf, und ruft sie bei Bedarf auf: Daten lesen, einen Beitrag planen, eine Nachricht beantworten.
Wichtig ist, was das nicht bedeutet: Wir haben keinen Chatbot in Octonity eingebaut. Die Logik ist umgekehrt. Sie bringen Ihren eigenen Assistenten mit — Claude, Cursor, das Werkzeug, mit dem Sie ohnehin arbeiten — und Octonity wird zu etwas, das dieser Assistent bedienen kann. Ihr Assistent kennt Ihren Kontext und Ihren Tonfall; Octonity liefert ihm die Hände, um Posteingang, Planung und Analytics anzufassen.
Aktuell funktionieren folgende Clients nachweislich mit Octonity: Claude Code (CLI), die Claude-Code-Erweiterung für VS Code, Claude Desktop, claude.ai im Browser, Cursor sowie — für Entwickler — die OpenAI API über die Responses API. Die ChatGPT-App gehört nicht dazu; ChatGPT-Unterstützung ist in Entwicklung.
Im Autohaus-Alltag sehen typische Fragen so aus:
Der letzte Punkt ist ein Grundprinzip: Bevor irgendetwas öffentlich veröffentlicht oder beantwortet wird, stimmt der Assistent den Wortlaut mit Ihnen ab. Nichts geht ungeprüft raus.
Octonity stellt dem Assistenten sieben klar abgegrenzte Werkzeuge zur Verfügung — vier lesende, drei schreibende:
Lesend:
list_channels — welche Kanäle sind verbundenlist_scheduled — was ist geplantget_analytics — wie performen die Beiträgeget_inbox — was liegt im PosteingangSchreibend:
publish_post — einen Beitrag sofort veröffentlichenschedule_post — einen Beitrag einplanenreply_to_message — eine Nachricht oder einen Kommentar beantwortenMehr nicht. Es gibt keine versteckten Aktionen, keine Tools, die Einstellungen ändern, Nutzer verwalten oder Kanäle verbinden könnten. Was der Assistent tun kann, steht vollständig in dieser Liste.
Voraussetzung ist ein Access Token. Das erstellen Sie in Octonity unter Einstellungen → Access tokens → New token, kreuzen die benötigten Scopes an (dazu gleich mehr) und kopieren das Token — es wird genau einmal angezeigt. Access Tokens stehen in den Business- und Agency-Plänen zur Verfügung; Free- und Creator-Pläne können keine Token erstellen.
Weg 1 — Claude Code (CLI oder VS-Code-Erweiterung): ein Befehl im Terminal genügt:
claude mcp add --transport http octonity https://api.octonity.com/mcp \
--header "Authorization: Bearer oct_pat_…" --scope user
Weg 2 — Claude Desktop oder claude.ai im Browser: Unter Customize →
Connectors → Add custom connector tragen Sie als URL
https://api.octonity.com/mcp ein, wählen als Authentifizierung fixed
credentials und hinterlegen den Header Authorization: Bearer oct_pat_….
Danach taucht Octonity in der Werkzeugliste Ihres Assistenten auf, und Sie können die Fragen aus dem vorigen Abschnitt stellen.
Ersetzen Sie oct_pat_… durch Ihr tatsächliches Token — und behandeln
Sie es wie ein Passwort: nicht in Chats einfügen, nicht in Dokumenten
ablegen, nicht weitergeben.
Für ein deutsches Autohaus ist die interessanteste Frage nicht, was der Assistent kann, sondern was er garantiert nicht kann. Darauf gibt es präzise Antworten, und wir zählen sie vollständig auf:
Fünf granulare Scopes. Beim Erstellen eines Tokens wählen Sie exakt,
welche Rechte es bekommt: analytics:read, inbox:read, posts:read,
inbox:write und posts:write. Das ist gelebte Datenminimierung — Sie
gewähren nur, was tatsächlich gebraucht wird. Ein Token, das nur die
Monatszahlen zusammenfassen soll, braucht ausschließlich
analytics:read und kommt an Posteingang und Veröffentlichung schlicht
nicht heran. Wer erst einmal nur lesen lassen will, lässt beide
Write-Scopes einfach weg.
Ein Token, ein Nutzer, ein Workspace. Jedes Token ist fest an genau ein Paar aus Nutzer und Workspace gebunden. Ein Workspace-Wechsel über das Token ist technisch nicht möglich. Für Agenturen heißt das konkret: Das Token für Kunde A kommt nie an die Daten von Kunde B — selbst wenn dieselbe Person beide Workspaces betreut.
Keine Rechteausweitung. Das Token handelt mit der Rolle seines Erstellers — nie mit mehr. Erstellt ein Mitarbeiter mit eingeschränkter Rolle ein Token, kann auch der Assistent nur das, was dieser Mitarbeiter selbst dürfte.
Gehashte Speicherung. Das Token wird bei der Erstellung genau einmal angezeigt und danach ausschließlich gehasht gespeichert — dasselbe Verfahren, das GitHub und Stripe für ihre API-Schlüssel nutzen. Auch wir selbst können ein einmal erstelltes Token nicht wieder im Klartext auslesen.
Sofortiger Widerruf. Unter Einstellungen → Access tokens widerrufen Sie jedes Token mit einem Klick — die Wirkung ist sofort, nicht erst nach einer Karenzzeit. Verlässt ein Mitarbeiter das Haus oder gerät ein Gerät abhanden, ist der Zugriff in Sekunden beendet.
Planprüfung bei jedem Aufruf. Der Plan wird nicht beim Erstellen des Tokens geprüft, sondern bei jedem einzelnen Aufruf neu. Ein Downgrade vom Business-Plan stoppt den MCP-Zugriff sofort — es gibt keine vergessenen Token, die nach einem Planwechsel weiterlaufen.
Diese Architektur folgt dem Prinzip der Datenminimierung und der jederzeitigen Kontrolle über erteilte Zugriffe. Eine rechtliche Bewertung für Ihren konkreten Betrieb — etwa im Rahmen Ihrer Datenschutz-Dokumentation — ersetzt sie nicht; dafür ist Ihre Datenschutzbeauftragte oder Ihr Anwalt der richtige Ansprechpartner.
Der MCP-Server von Octonity ist im Beta-Status, und das sagen wir ohne Sternchen:
Wenn Sie zuerst sehen wollen, wie Octonity im Autohaus-Alltag insgesamt arbeitet — Posteingang, Auto-Replies, Fahrzeug-Posts —, finden Sie den Überblick auf unserer Seite für Autohändler.
Nein, noch nicht. ChatGPT akzeptiert für eigene Connectors derzeit ausschließlich OAuth 2.1, während Octonity mit Bearer-Token arbeitet. ChatGPT-Unterstützung ist in Entwicklung. Verlässlich funktionieren heute Claude Code (CLI und VS-Code-Erweiterung), Claude Desktop, claude.ai im Browser, Cursor sowie die OpenAI API über die Responses API.
Das Grundprinzip ist, dass der Assistent den Wortlaut mit Ihnen abstimmt,
bevor etwas öffentlich erscheint. Zusätzlich haben Sie die technische
Kontrolle: Vergeben Sie nur Lese-Scopes, kann das Token überhaupt nichts
veröffentlichen — publish_post, schedule_post und reply_to_message
setzen posts:write beziehungsweise inbox:write voraus.
Access Tokens gibt es in den Business- und Agency-Plänen. Free- und Creator-Pläne können keine Token erstellen. Wichtig: Der Plan wird bei jedem Aufruf neu geprüft — nach einem Downgrade stoppt der Zugriff sofort.
Widerrufen Sie es unter Einstellungen → Access tokens — die Sperre wirkt sofort. Der mögliche Schaden ist zudem von vornherein begrenzt: Das Token kann nur die angekreuzten Scopes nutzen, nur im Rahmen der Rolle seines Erstellers handeln und nur auf den einen Workspace zugreifen, für den es erstellt wurde.
Nur, wenn Sie es ausdrücklich erlauben: Der Posteingang ist erst mit dem
Scope inbox:read lesbar. Ein Token ohne diesen Scope kommt an Nachrichten
und Kommentare nicht heran. So entscheiden Sie pro Token, ob der Assistent
nur Planung und Analytics sieht — oder auch die Kommunikation mit Ihren
Interessenten.
MCP macht aus Octonity kein anderes Produkt — es macht es ansprechbar. Der Autohausleiter, der zwischen zwei Terminen wissen will, was diese Woche rausgeht, fragt künftig seinen Assistenten statt sein Dashboard. Die Leitplanken dafür sind technisch sauber gezogen: fünf Scopes, ein Workspace pro Token, gehashte Speicherung, sofortiger Widerruf, Planprüfung bei jedem Aufruf.
Wenn Sie einen Business- oder Agency-Plan haben, ist der Einstieg ein Token und ein Terminal-Befehl. Wenn nicht: Die Pläne und Preise finden Sie hier — und was Octonity für Autohäuser jenseits von MCP leistet, auf der Branchenseite für Autohändler.
Plan, create, and publish across every channel from one workspace. Free plan available — no credit card.
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